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Derya Türk-Nachbaur zieht in den Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg ein

geschrieben von Nicola Schurr
Veröffentlicht am Montag, 26 November 2018 in Land

Derya Türk-Nachbaur zieht in den Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg ein SPD SBK

SPD Kreisverband Schwarzwald-Baar zieht mit Derya Türk-Nachbaur in den Landesvorstand der SPD Baden-Württemberg ein.

Sie ist bekannt für Ihre klaren Worte und ihre Auffassung von Zielen der SPD. Sei es beim Votum gegen die GroKo im vergangenen Jahr, wo Sie zusammen mit dem Bundesvorsitzenden der Jusos, Kevin Kühnert, gegen die GroKo für Stimmung gesorgt hat oder wenn ihre klare Haltung gegen die Erhöhung der Kindergartenbeiträge in ihrem Heimatort Bad Dürrheim im Gemeinderat für Aufsehen sorgt.  Die gebürtige Paderbornerin mit türkischen Wurzeln und Mutter von vier Kindern sieht die SPD ganz klar links der Mitte.

Auf dem zukunftweisenden Parteitag der Baden-Württembergischen SPD am vergangenen Samstag in Sindelfingen wurde nach vielen vorhergegangenen turbulenten Wochen ein neuer Vorstand gewählt. Die amtierende Landesvorsitzende Leni Breymaier, hatte trotz erfolgreicher Mitgliederbefragung auf Ihre Kandidatur verzichtet. Mit dem Bundestagsabgeordneten Lars Castellucci und dem Fraktionschef der Landtagsfraktion Andreas Stoch, standen sich nun zwei überzeugende und verdiente Mitstreiter um das Amt des Vorsitzenden gegenüber. In mitreißenden Reden versuchten beide Kandidaten die Delegierten von sich zu überzeugen. Am Ende gewann Andreas Stoch  knapp und konnte durch seine konkret formulierten Inhalten in seiner Rede überzeugen.
Türk-Nachbaur aus dem Schwarzwald-Baar-Kreis stand in nichts der Rede des neuen Parteivorsitzenden nach. Sie forderte endlich mehr im Bereich des sozialen Wohnungsbaus anzupacken und die Bürger*innen dort abzuholen, wo sie sich abgehängt fühlen.

„Es ist an uns als Partei der Arbeit, die Antworten auf die Fragen des Arbeitsmarktes von morgen zu liefern.  Wir müssen die Schutzmacht der Schwachen und des ökologischen Wandels sein!“ forderte sie.

Man könne sich nicht auf einem „uns geht es gut“ ausruhen da es zu viele Menschen in unserem Bundesland  gibt, die  gezeichnet sind vom alltäglichen Kampf im Leben. Die Kitagebühren, die schlechte Mobilität im ländlichen Raum, der Rückstand der Digitalisierung im ländlichen Raum gebe der SPD im Land mehr als genug Themen, die bearbeitet werden müssen. Nachdem sie von ihren Genoss*innen  Selbstbewusstsein, Optimismus und kämpferischen Mut bei der Umsetzung der sozialdemokratischen Ziele einforderte, verließ die Bad Dürrheimer Stadträtin mit geballter Faust und einem lockeren aber ernstzunehmenden „Glück auf“ unter tosendem Applaus die Bühne. Dies belohnten die Wahlberechtigten und wählten Sie in den aktuellen Landesvorstand der Baden-Württembergischen SPD.

Nun gilt es die Themen vor Ort auch dort hin zu transportieren und dies traut sich die Sprecherin der SPD Fraktion aus Bad Dürrheim auch zu. Denn sie steht nicht alleine da.
In den letzten drei bis vier Jahren hat sich ein sehr starkes und schlagkräftiges Team bei der Kreis-SPD eingefunden und dies haben nun auch die Sozialdemokraten im Land wahrgenommen. Mit einem verschmitzten Lächeln sagt die stolze Sozialdemokratin „Schauen wir was kommt -aber seien Sie sich sicher, die Stimme aus dem Schwarzwald wird definitiv nicht leise sein im Landesvorstand.“

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