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Rot-Grüner Austausch zum Thema Wolf

geschrieben von Pascal Pestre
Veröffentlicht am Freitag, 17 November 2017 in Villingen-Schwenningen

vlnr. Pestre, Schurr, Braun vlnr. Pestre, Schurr, Braun SPD

Zu einem informellen Gedankenaustausch über ein emotionales Thema trafen sich SPD Lokalpolitiker mit der grünen Landtagsabgeordneten Martina Braun.
Nicola Schurr und Pascal Pestre vom SPD Ortsverein sprachen mit Martina Braun über das Thema Wolf.

Je mehr Wölfe sich in Deutschland etablieren, desto mehr Konflikte, Schauermärchen und Ängste treten zu Tage. Doch was ist tatsächlich dran an Geschichten über ein in Deutschland lange ausgerottetes Tier, dass sich langsam aber sicher seine Umgebung wieder zurück erobert? Schließlich wurden in den letzten beiden Jahren vermehrt Wolfssichtungen in Baden-Württemberg registriert. Auch in der Nähe von Villingen.
Die beiden SPD Lokalpolitiker erkundigten sich über die persönliche Meinung von Frau Braun, die der Landesregierung und fragten was für Vorkehrungen die Grün-Schwarze Politik zur Rückkehr der Wölfe trifft.
Martina Braun, Landtagsabgeordnete und selbst Landwirtin im Linachtal, weiß wie manche ihrer Kollegen, seien es Bauern oder Abgeordnete, bei diesem Thema unruhig werden.
Pascal Pestre sagte im Gespräch, „ich freue mich wirklich sehr über die Rückkehr dieses Wildtieres, gleichzeitig möchte ich aber, dass die Landespolitik alles Mögliche unternimmt um Nutztierhalter zu schützen. Denn verhindert man Konflikte, dann schützt man somit auch den Wolf.“
„Bei den drei, nachweislich von einem Wolf gerissenen Schafen in der Nähe von Heilbronn, greifen unverzüglich die Entschädigungszahlungen des Landes“, so Martina Braun.
Abschließend wurde vereinbart, dass der SPD Ortsverein zum Thema Wolf im neuen Jahr eine Informationsveranstaltung organisiert. „Wichtig ist es Zahlen, Daten und Fakten öffentlich zu machen“, so der einstimmige Tenor. „ Klar ist auch, der Wolf steht unter besonderem Schutz. Sei es auf nationaler, europäischer oder internationaler Ebene. Wer eigenhändig Hand anlegt, macht sich strafbar“, so Nicola Schurr.
Frau Braun sagte ihr kommen zur geplanten Veranstaltung auf jeden Fall zu.

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